Was ist Yoga?

„Manchmal werde ich gefragt: ‚Yoga oder Gymnastik – was ist da eigentlich der Unterschied?‘
Ich muss dann immer ein bisschen schmunzeln, denn auf den ersten Blick sieht es tatsächlich ähnlich aus: Man streckt sich, hält Positionen, atmet bewusst oder bewegt sich im Atemrhythmus. Und ja, manchmal nutze ich sogar Übungsabfolgen oder Übungen aus der Gymnastik.
Aber je länger ich mich mit Yoga beschäftige, desto klarer wird mir, dass es weit mehr ist als nur Bewegung.
Die Körperhaltungen, die wir heute oft mit Yoga verbinden, sind nur ein Teil eines viel größeren Weges. Die eigentliche Grundlage bilden die acht Glieder des Yoga, wie sie in den Yoga-Sutras von Patañjali beschrieben sind. Sie zeigen Schritt für Schritt, wie wir achtsam mit uns selbst, unserem Umfeld und unserem Geist umgehen können.
In dieser Blogreihe möchte ich mich mit jedem der acht Glieder beschäftigen: Yamas, Niyamas, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Dabei geht es mir nicht nur um die Theorie, sondern darum, wie wir diese alten Lehren im Alltag lebendig werden lassen können.
Für mich ist Yoga vor allem eine Einladung, genauer hinzusehen, bewusster zu leben und immer wieder nach innen zu lauschen. Und wie bei jeder kleinen Reise beginnt alles mit dem ersten Schritt.
Die acht Glieder des Yoga im Überblick
In der Mitte sitzt der Mensch – unser Ausgangspunkt. Die acht Punkte um ihn herum stehen für die klassischen Wege des Yoga: Yamas, Niyamas, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Die Pfeile zeigen: Es gibt keine feste Reihenfolge – jeder kann jederzeit bei einem Glied beginnen, zu anderen übergehen und immer wieder zum eigenen Weg zurückkehren. Yoga ist ein flexibler, lebendiger Prozess, der Körper, Atem, Geist und Verhalten miteinander verbindet.
Kleine Kopfbewegungen für den Alltag
Manchmal reicht schon eine Minute, um Spannung im Nacken zu lösen und den Geist zu beruhigen. Diese mikro-Bewegungen lassen sich einfach in den Alltag einbauen:
1. „Ja“-Bewegung
Kopf sanft auf und ab bewegen, im Rhythmus der Atmung.
Einatmen beim Anheben, ausatmen beim Absenken.
Spürt die Länge im Nacken, ohne zu überdehnen.
2. „Nein“-Bewegung
Kopf langsam von einer Seite zur anderen drehen.
Atmung bewusst halten, Schulterblätter locker lassen.
Hilft, Verspannungen an den Seiten des Halses zu lösen.
3. „Ich weiß nicht so recht“
Ohr langsam zur Schulter neigen, zuerst rechts, dann links.
Atme tief, halte kurz, spüre das sanfte Ziehen.
Perfekt, um festsitzende Nackenmuskeln zu dehnen.
4. „Da müssen wir mal gucken“
Kinn langsam nach vorne schieben, dann wieder zurück in die neutrale Position.
Locker, nicht ruckartig – entspannt die hintere Nackenmuskulatur.
Tipp: Diese Bewegungen können zwischendurch im Büro, beim Warten oder vor dem Schlafengehen durchgeführt werden. Nur 1–2 Minuten reichen, um spürbar den Kopf- und Nackenbereich zu entspannen. Viel Spaß.
Der erste Blogartikel
Die Heilkraft des OM – Klang, Schwingung und tiefe Verbindung
OM – dieser heilige Klang ist viel mehr als nur ein Mantra. Es ist die Urschwingung allen Seins, der Klang des Universums, der tief in unser Körper- und Energiesystem hineinwirkt. Wenn du OM in der richtigen Weise tönt oder meditativ denkst, geschieht etwas Wundervolles – du verbindest dich mit etwas, das weit über dich hinausgeht.
Wirkungen des OM-Klangs:
Tiefgreifende Schwingung:
Das OM setzt das gesamte Faszien Netz deines Körpers in feine, harmonisierende Schwingung und erfüllt nicht nur dich, sondern auch den Raum um dich herum.
Reinigung & Schutz
Der Klang klärt und reinigt die Energie im Raum. OM hat eine starke Schutzwirkung und stärkt gleichzeitig deine Aura – deine feinstoffliche Hülle.
Heilung & Regeneration
Das Tönen von OM kann regenerierend auf das Herz wirken, die Herzkohärenz verbessern und wahrscheinlich sogar die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) stimulieren, was positive Effekte auf die Hormonbalance haben kann.
Harmonisierung des Geistes
Durch den nasalen Klang des „mmm“ wird dein Gehirn sanft massiert und beruhigt. OM bündelt deine Konzentration, fokussiert deine Gedanken und führt dich in einen Zustand tiefer innerer Klarheit.
Verbindung mit dem Spirituellen
OM stärkt deine Verbindung zum Spirituellen, zu Gott – oder wie immer du das große Ganze nennen möchtest. Es kann dich deinem eigenen Wesenskern näherbringen.
Aktivierung der Chakren
A wirkt auf deinen physischen Körper und die unteren Chakren (Wurzel-, Sakral- und Solarplexus Chakra).
U durchströmt den Astralkörper und stärkt insbesondere das Herzchakra.
M öffnet den Kausalkörper und die oberen Chakren (Hals-, Stirn- und Kronenchakra).
Siegel der Yogapraxis
Am Ende einer Yogastunde oder Meditation gesprochen, wirkt OM wie ein kraftvolles Siegel, das deine Energie bündelt und die Wirkung deiner Praxis tief im Innern verankert.
So kannst du OM in deine Yogapraxis und deinen Alltag integrieren:
Zu Beginn oder am Ende deiner Yogastunde:
Töne 1–3-mal bewusst OM, um dich zu zentrieren oder die Praxis energetisch zu besiegeln.Als Morgenritual:
Beginne deinen Tag mit ein paar tiefen Atemzügen und dem Tönen von OM – ein wunderschöner Start voller Achtsamkeit.In herausfordernden Momenten:
Wenn du Stress spürst, lege eine Hand auf dein Herz und Summe sanft ein OM.
Es beruhigt sofort dein Nervensystem und holt dich zurück in die Mitte.In der Meditation:
wiederhole OM innerlich wie ein leuchtendes Mantra, um deine Gedanken zu bündeln und tiefer in die Stille einzutauchen.
Lust, OM gemeinsam zu erleben?
Komm in eine unserer Yogastunden und erlebe selbst, wie dieser kraftvolle Klang deine Praxis bereichern kann! Ich freue mich, dich begrüßen zu dürfen.
Namaste,
Martina


